Die Paulus-Initiative

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UNERREICHTE VÖLKER

„Sei getrost, meine Tochter! Dein Glaube hat dich gerettet!"  Matthäus 9,22

„Kann Jesus auch heute noch heilen?“

Diese Frage stellte ein Mann, dessen Frau seit Jahren krank war. Die Antwort darauf veränderte nicht nur ihr Leben – sondern führte zur Gründung von drei neuen Hausgemeinden in einem streng muslimischen Dorf.

Das Christentum in Ägypten hat tiefe Wurzeln, die bis in die Mitte des 1. Jahrhunderts zurückreichen. Doch in den abgelegenen Regionen des Südens und unter den vielen Geflüchteten aus dem Sudan und Syrien, die in Ägypten Schutz suchen, ist die christliche Botschaft oft kaum bekannt.

Unsere ägyptischen Geschwister und Mitarbeiter haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese Menschen mit dem Evangelium zu erreichen und sie in der Nachfolge Jesu zu begleiten.

Ein bewegendes Beispiel aus ihrer Arbeit zeigt, wie Gott Türen öffnet: Über lange Zeit hinweg betete ein Team für ein streng muslimisch geprägtes Dorf, in dem es keine Christen gab. Der Wunsch war groß, gerade dort von Jesus zu erzählen – doch zunächst fehlte jeglicher Zugang. Schließlich begannen sie, medizinische Hilfe anzubieten. So kamen sie mit den Menschen vor Ort in Kontakt und konnten ihnen praktisch dienen.

Während einer Behandlung erzählte eine Krankenschwester einer Frau die biblische Geschichte von der blutflüssigen Frau. Die Patientin lief plötzlich davon – und kam kurz darauf mit ihrem Mann zurück, einem strenggläubigen Muslim. Die Situation war deutlich angespannt. Was würde jetzt geschehen?

Gemeinsam baten sie die Krankenschwester, die Geschichte noch einmal zu erzählen. Während sie erzählte, fragte der Mann überrascht: „Woher kennst du die Geschichte meiner Frau?“

Seine Frau litt nämlich an genau derselben Krankheit. Seit Jahren hatten sie alles versucht und nahezu ihr gesamtes Hab und Gut aufgewendet, um Heilung zu finden – ohne Erfolg.

Als die Krankenschwester erklärte, dass die Geschichte aus der Bibel stammt und sie weitererzählte, stellte er schließlich die entscheidende Frage: „Kann Jesus auch heute noch heilen?“

Sie antwortete, dass sie gemeinsam beten und Jesus um Heilung bitten könnten. So beteten sie vor Ort für die Frau.

Drei Tage später kehrte das Ehepaar zurück – diesmal gemeinsam mit dem Mullah des Dorfes. Wieder lag Anspannung in der Luft. Doch dann berichteten sie, dass sich der Zustand der Frau nach dem Gebet vollständig verändert hatte: Die Blutung war gestoppt. Auch eine ärztliche Untersuchung bestätigte die Heilung.

Dieses Ereignis sprach sich schnell im Dorf herum. Was mit Gebet und einem einfachen Dienst begonnen hatte, öffnete Herzen für das Evangelium. Heute sind in diesem Dorf drei Hausgemeinden entstanden.

Was in diesem einen Dorf geschah, ist kein Einzelfall: Inzwischen sind so 114 Hausgemeinden entstanden, 22 davon im letzten Jahr. Allein 2025 bezeugten 104 Menschen mit muslimischem Hintergrund durch ihre Taufe ihr neues Leben mit Jesus.

Der Einsatz für Jesus hat in Ägypten oft einen hohen Preis. Aktuell sitzen zehn treue Mitarbeiter, aufgrund ihres Glaubens im Gefängnis. In dieser schweren Zeit lassen wir sie nicht allein: Wir stehen ihren Familien bei und sorgen dafür, dass sie in der Abwesenheit der Väter und Ehemänner versorgt sind.

Die Arbeit wächst – und der Bedarf ebenso. Daher sind wir auf Gebet und Unterstützung angewiesen. 

Viele Menschen warten noch darauf, das Evangelium zu hören. Mit deiner Spende ermöglichst du, dass unsere einheimischen Mitarbeiter weiterhin in abgelegene Dörfer gehen, Hilfe leisten, Gemeinden gründen und Menschen in die Nachfolge Jesu begleiten wie in Ägypten – sodass sich der Glaube multipliziert und immer mehr Menschen in neuen Regionen die lebensverändernde Botschaft von Jesus Christus hören.

Vielen Dank für deine Unterstützung!

Missionsleiter

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