Evangelisation

Jörg Fischer

Jörg und Karin Fischer

Ich bin Jörg Fischer, Jahrgang 64 und komme aus Bad Salzuflen, das liegt im schönsten Teil von Nordrhein Westfalen … dem Kreis Lippe! Lipper sind jene, die mit dem wunderbaren Kennzeichen LIP durch die Gegend fahren, welches, wie die meisten wissen, „Living-in-paradise“ bedeutet.  

Es gibt wohl mehrere Dinge die mich begeistern, aber drei Dinge stehen ganz weit oben. Meine Familie mit meinen zwei kleinen (unsere Töchter Madelaine und Janina) und großen Mädchen (meine Frau Karin). Dann meine Liebe zum Motorradfahren und die damit verbundene, unbedingt erforderliche kurven-, und ewigkeitsversichernde Beziehung zu JESUS CHRISTUS. Es versteht sich hoffentlich von selbst, dass die letzte erwähnte Begeisterung die andern beiden übertrifft, und wie ich dazu kam, erzähle ich jetzt.  

Die allerersten Berührungen mit der „anderen Welt“ bekam ich als Kleinkind. Meine Mutter hat am Bettchen mit mir gebetet und dies ließ in mir die Überzeugung wachsen: „Es gibt einen GOTT!“ Warum das so ist – konnten mir auch meine Eltern nicht erklären: „es gehört sich halt so, das zu glauben“, und so glaubte ich eben!  

Später klopfte JESUS wieder bei mir an - durch den Vierteiler „JESUS von Nazareth“, der zur Osterzeit Ende der 70er im Fernsehen lief. Ich weiß noch, dass ich tief beeindruckt von JESUS war, nur ich kannte keinen, der meine innere Bewegung in die richtigen Bahnen leitete.  

Die Jahre kamen und die „wilde Zeit“ begann! Ich wurde 15 und 16 und als typischer "Kleinstadtjugendlicher" mit Mofa unterm Gesäß und "Kippe im Mundwinkel" tat ich das, was alle Jugendlichen in dem Alter taten. Aber genau das war der Punkt, der mich zum Nachdenken brachte.  

„Tun was ALLE tun?“ Bereits schon in diesem Alter merkte ich, dass das Einerlei des Lebens mich anödete und so suchte ich den Ausstieg. Wie sang Udo Lindenberg doch so treffend: "Jeden Abend Fusel schlucken - und dann in die Glotze gucken - und dann pennen, und dann wieder zur Schicht!" (aus "Der Malocher“). So ein Leben wollte ich nicht. Also meinte ich auf Partys bis zum Boxenknall und auf Streifzügen durch Hannovers Rotlichtviertel, den "ständigen Kick", die ersehnte Erfüllung zu finden. Leider wurde ich durch die eingefüllten Flüssigkeiten und durch die „schlüpfrigen Eindrücke“ auch nicht voller, mein Lebensinhalt blieb weiterhin leer.  

Wie gut, dass ich in jenen Tagen dann einen alten Kumpel wieder traf, mit dem ich schon als Kind zusammen gespielt hatte. "Jahre nicht gesehen, und doch wiedererkannt", möchte man sagen, doch ehrlich gesagt... ich erkannte den Typen nicht wieder. Er kramte Bibelverse heraus, konfrontierte mich damit und ich verstand die Welt nicht mehr. Erst recht die Welt nicht, in der er lebte. Als er dann aber von einer "persönlichen Beziehung zu JESUS" sprach, die sein Leben völlig verwandelt hätte, tat sich auf einmal noch eine andere Alternative auf, um Farbe in mein graues Leben zu bringen, denn bei JESUS hatte ich noch nicht gesucht. Ich hab mich dann mit ihm öfters zum Bibellesen verabredet und er erklärte mir die Welt GOTTES. Besonders Johannes 3,3 sprach mich in jenen Tagen besonders an.  

Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich GOTTES nicht sehen.  

Auch die Überlegenheit einer direkten Beziehung zu JESUS, verglichen mit den Angeboten der Gesellschaft, die den schnellen Kick geben, aber den großen Hunger zurücklassen, musste ich insgeheim bejahen, doch ich war einfach zu inkonsequent, um „es“ damals schon festzumachen! Die Forderungen meines Kumpels wurden mir dann auch zu extrem, da er dauernd von Sünde und Buße sprach, und ich begann die Sache mit JESUS bereits abzuhaken. Ich wollte JESUS schon loslassen, ER aber ließ mich nicht los.  

Als ich eines Tages von Bielefeld nach Hause trampte, traf ich auf einen erneuten "Vertreter SEINER Gesellschaft!". Kaum ins Auto eingestiegen, fing mein "Mitnehmer" gleich an von JESUS zu reden, und zwar in einer dermaßen heftigen Art und Weise, dass ich mit zitternden Knochen das Auto verließ. Neu gepackt von den bereits vorher geoffenbarten Ideen, nahm ich die Suche nach JESUS wieder auf und landete dann schließlich am 22. Mai 1982 in einer christlich-evangelistischen Veranstaltung.  

Ich hörte meine allererste Predigt von einem wiedergeborenen Mann, und diese Predigt gab mir den "Rest", oder sagen wir besser, sie gab meinem alten Leben den Rest. Jetzt wusste ich, dass "Buße" dran war. Ich nahm JESUS als meinen persönlichen Retter an, überließ Ihm die Kontrolle meines zukünftigen Lebens und als neuer Mensch verließ ich den kleinen Saal.  

Es gab dann noch einige Turbulenzen, aber nach 18 Monaten hatte der Teufel das "Tauziehen" um meine Seele endgültig verloren. Ich erneuerte meine Beziehung zu JESUS noch einmal, ließ mich (1984) taufen, und schloss mich verbindlich einer evangelikalen Gemeinde an.  

Aufgabe

Von 1988 bis 1991 besuchte ich eine Bibelschule (in Brake), die JESUS gebrauchte, um mir das "Format" und das "Wissen" zu geben, welches für meinen heutigen Dienst unabdingbar sind. Seit 1994 befinde ich mich nun vollzeitig im evangelistischen Dienst, den ich auf drei Ebenen ausführen darf.  

Evangelisationen

• Die klassische Ebene (Gemeindehaus- oder Zeltevangelisation, auch Bibelwochen und Schulungen)   • Die Jugendebene (evangelistische Konzeptveranstaltungen, Campingmission, etc)   • Die Biker-Ebene (evangelistische Arbeit unter Motorradfahrern beim HOLY RIDERS MC und Bikerchurch)        

Schulungsthemen

• Persönliche Evangelisation • für Evangelisten    

Bibelwochen

• Bibel Basisthemen • Philliper • Hebräer • Sendschreiben

Weitere Informationen:

www.biker-pastor-jf.de



Vitali Pivcov

Vitali und Ludmila Pivcov

 

Gemeindegründer – Evangelist - Pastor

 

Als Vitali Pivcov 1995 ins Gefängnis gesteckt wurde, ahnte niemand, dass er eines Tages als von Gott veränderter Mensch die Zelle verlassen würde - um andere unglückliche Menschen zum wahren und erfüllten Leben mit Christus zu führen. Doch im Knast wurde er sich über seine eigene Situation und seinen verlorenen Zustand bewusst. In dieser Zeit erfasste er die Liebe Gottes deutlich und fällte in seinem Herzen die Entscheidung Gott sein Leben anzuvertrauen. Mitten unter Mördern und Dieben hat der Herr sein Gebet erhört, Licht in sein Leben gegeben und Vitali erfuhr die Wiedergeburt als ein total befreiendes Erlebnis. Er wollte, ja er musste über seinen Retter reden. Dann, in den Tagen und Wochen nach seiner Bekehrung, kamen nacheinander mehrere Schwerverbrecher zum Glauben.

Nach der Freilassung schloss Vitali sich einer Gemeinde in Astana, Kasachstan an. Sehr schnell entdeckten die Verantwortlichen der Gemeinde seine Gabe und setzten ihn immer wieder zu Verkündigungsdiensten ein. In jenen Tagen erfuhr Vitali buchstäblich, dass „Gott (vor allem) in den Schwachen mächtig ist“. Theologisch war er noch unbeschlagen und unerfahren, aber Gott gebrauchte ihn, so dass zahlreiche Menschen durch sein Zeugnis und die Verkündigung der guten Nachricht der Erlösung von Sünde und Tod eine Entscheidung für ein Leben mit Christus trafen.

1998 siedelte Vitali mit seiner Frau Ludmilla und ihren Kindern nach Deutschland um. Auch hier zog es ihn in den Gemeindedienst. Er übernahm Küsteraufgaben und predigte bei jeder Gelegenheit. 2003 nach der Ansiedlung im Oberbergischen schloss Familie Pivcov sich einer Gemeinde an, wo die Ältesten der Gemeinde seine Begabung bestätigten und ihn in das Leitungsteam der Gemeinde beriefen.

Eine Zeit lang konnte Vitali die vielen Dienste und seine selbständige Tätigkeit unter einen Hut bringen. Immer öfter wurde er zu Evangelisationen hauptsächlich unter russischsprachigen Bürgern eingeladen, sodass es bald nicht möglich war Dienst und Beruf zu verbinden ohne das Eine oder das Andere in Mitleidenschaft zu ziehen. Andererseits wusste der Familienvater auch um seine Verantwortung für die siebenköpfige Familie. Umso mühsamer war es, sich für den vollzeitigen evangelistischen Dienst zu entscheiden. Nach vielen Gebeten hatten Vitali und Ludmila sich doch dazu durchgerungen und entschieden sich im Vertrauen auf Gott dem Dienst der Evangelisation zu stellen.

 

Vitalis Dienst heute:

Nach dem Fall der Mauer haben viele Menschen Russland verlassen und sich in aller Welt Länder angesiedelt. Russischsprachige Menschen gibt es auch im europäischen Raum. Deutschland ist keine Ausnahme. In den letzten Jahren hat die Anzahl von russischsprachigen Menschen, die nicht aus einem christlichen Hintergrund kommen, enorm zugenommen. Diese Menschen zu erreichen ist eines der Hauptanliegen von Vitali.

 

Seit Herbst 2009, nach intensivem Gebet, ist Vitali der Einladung nach Bad Marienberg gefolgt, um dort die Gründung einer neuen Gemeinde zu leiten. Seitdem sind schon einige Menschen für den Glauben an Jesus Christus gewonnen worden, sodass sich die junge Gemeinde regelmäßig mit ca. 20-30 Personen zum Gottesdienst trifft. Seit Anfang Mai 2010 haben sie für das Gemeindeleben einen Raum gemietet und beten dafür, dass sich noch viele weitere Menschen einladen lassen. Das wichtigste Ziel ist, Menschen die Jesus noch nicht kennen die gute Nachricht weiter zu geben und sie dadurch zu Christus zu führen.

 

Wie können Sie helfen?

Es gibt einige Möglichkeiten Vitali in seinem Dienst zu unterstützen.

• Beten Sie regelmäßig für ihn und seine Familie.

• Ermutigen Sie ihn und seine Familie durch praktisches oder finanzielles Mittragen seines Dienstes und der Lebensbedürfnisse.

• Gerne kommt Vitali Pivcov auch zu Ihnen in die Gemeinde, um in einem russischsprachigen Gottesdienst oder Hauskreis zusammen mit Ihnen Menschen für Jesus zu fischen.

 

Viktor Aleksejenko

Viktor Aleksejenko

 

Ich bin in einer Familie geboren und aufgewachsen, in der niemals über Gott geredet wurde. Ungefähr mit 10 Jahren begann ich mich mit Sport zu beschäftigen - Karate und Kick-Boxen. Mit etwa 23 Jahren erzielte ich darin nicht geringe Erfolge.

Ich wollte als junger Mensch alles aus dem Leben mitnehmen. Mir fehlten jegliche moralische Werte und zusammen mit den entsprechenden Freunden habe ich mich mit verschiedenen kriminellen Dingen beschäftigt. Es war mir und meinen Freunden ein Vergnügen Macht über andere auszuüben. Gleichzeitig stellte ich in mir aber eine ganz große Leere fest und fand dafür keine Erfüllung im Leben. Ich fing deshalb an eine Veränderung in meinem Leben zu suchen: ich dachte: "Wenn ich heirate und eine Familie gründe wird es besser in meinem Leben." Aber auch nicht meine Frau und das zukünftige Kind machten aus mir einen besseren Menschen.

Es ging mit mir weiter bergab bis eines Tages mein bester Freund totgeschlagen wurde. Seit diesem Tag fing mein Leben an zusammen zu brechen. Mir wurde plötzlich deutlich, dass alles was ich glaubte und alles was für mich erstrebenswert war an einem Tag wie eine Kristallvase zerbrach. Meine „Freunde“ verrieten mich und in der Folge musste ich meinen Wohnort wechseln. Ich wusste nicht wohin ich gehen sollte und was auf mich wartete.

In dieser Zeit redete Gott zu mir. Ich war im Zug unterwegs und las die Bibel. Jedes Wort sprach sehr laut zu mir und beschuldigte mich. Mir wurde klar was ich in Wirklichkeit war. In der Toilette des Zuges habe ich bitter geweint  und Gott um Vergebung gebeten. Ich erkannte es gibt jemand der mich kennt und auf mich wartet. Er liebt mich unabhängig von meinen Taten. Es gibt jemand der die Kraft hat aus mir etwas Besseres zu machen. Jesus Christus hat mich und mein Leben völlig verändert.

Heute ist es mein größter Wunsch anderen Menschen von diesem Jesus zu erzählen und ihnen zu sagen, dass es Einen gibt der auch ihr Leben verändern kann und Frieden schenkt.

Zu diesem Zweck gehe ich regelmäßig in verschiedene Gefängnisse und erzähle den interessierten Gefangenen von Jesus.

Darüber hinaus leite ich mehrere Hausgruppen, in denen Menschen sich treffen um über die Bibel zu reden. So z.B. in Dortmund: wir treffen uns im Wohnzimmer mit ca. 10-15 jungen Menschen, um zusammen zu beten und die Bibel zu lesen. Mein Wunsch ist, dass Gott daraus eine Gemeinde baut wie sie in der Bibel beschrieben ist.

 

 

Rudi Guse

 

 

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