Von den über 300.000 im 15. Jahrhundert lebenden Guarani-Indianern waren 1870 nur noch einzelne Familien übrig. Die Sklaverei, Krankheiten und der Alkohol ließen die Indianer physisch und psychisch verfallen. Die Selbstmordrate unter der Urbevölkerung Brasiliens steigt immer noch unaufhaltsam, denn in Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit sehen sie den Selbstmord oft als einzigen Ausweg. Bei den Guarani-Indianern gibt es eine Legende über ein Land des Friedens, „ein Land ohne das Böse“, nach dem sie seit Jahrhunderten suchen. Es soll ganz im Osten des Landes liegen. Auf der ständigen Suche nach diesem Land ist ein Teil dieses Indianerstammes bis zur Atlantikküste gewandert. Als unsere Missionare sie kennen lernten, erklärte ihnen ein alter Häuptling: „Das Land des Friedens, das wir schon so lange suchen, muss nun zu uns kommen, denn wir können nicht weiter gehen.“ Über praktische Hilfe, Bibelunterricht und Kinderstunden wollen wir ihnen helfen, das „Land des Friedens“ in Jesus Christus zu finden!
Was ist der Unterschied zwischen „Fische fangen“ und „Menschen fischen“? Man fängt Fische, die lebendig sind, und sie sterben. Aber man fängt Menschen, die tot sind, und sie werden zum Leben gebracht.