Humanitäre Hilfe

Humanitäre Hilfe

Das kleine Land, das praktisch wenige erschlossene Quellen an  Bodenschätze besitzt, gehört schon lange zu den 10 ärmsten Ländern der Welt. Da 83 % der Bevölkerung (15 447 500) von der Landwirtschaft lebt, besteht eine starke Abhängigkeit von klimatischen Bedingungen und saisonal bedingten Schwankungen. Bleibt der Regen aus, kommt er zu spät oder zu heftig, werden Ernten zerstört und es kommt immer wieder zu Hungersnöten.
Gerade 2002 und 2005 erlebte das Land die schlimmsten Hungerkatastrophen der letzten 50 Jahre, von denen sich die arme Bevölkerung bis jetzt nur langsam erholt. Immer noch sterben sehr viele Menschen an Hunger und Krankheiten, die durch Medikamente bekämpft werden könnten.

Vor allem die Hungerkatastrophen 2002 und 2005 veranlasste To all Nations nicht nur geistlich, sondern auch materiell den Menschen vor Ort zu helfen. Weit über 2000 Familien (pro Familie/ 6 Personen) wurde ein Überleben ermöglicht, indem ihnen sowohl Mais als Nahrungsmittel und auch als Saatgut und Dünger zur Verfügung gestellt wurde. Die darauf folgenden Ernten waren so gut, dass die Bauern einen Teil zurückzahlen konnten, damit wiederum anderen geholfen werden konnte. Weil die Regierung den Bauern Subventionen gewährt, war seit 2007 diese Art von Hilfe in diesem Ausmaß nicht mehr notwendig. Akute Hilfestellung wird aber in den Monaten Dezember bis Februar mit Mais und Bibeln in Zusammenarbeit mit den Gemeinden vor Ort bei den ärmsten Dorfbewohnern geleistet. 

Die unheilbare Krankheit AIDS ist nach wie vor eines der größten gesundheitlichen Probleme im Land. Genaue Zahlen lassen sich nicht finden. Schätzungen liegen bei 30 % bis 70 % der bereits Infizierten. Zur starken Verbreitung der tödlichen Krankheit trägt u. a. auch der Notstand an medizinischen Materialien und die schlampige Arbeit des Personals in den Krankenhäusern bei. Dazu kommen die traditionellen Zauberheiler durch deren Praktiken und Empfehlungen sich viele infizieren. 

Dies alles ist ein unbeschreibliches Elend, das unzählige Kinder zu Waisen gemacht hat! Malawi wird „der Kinderstaat“ genannt, da 45,3 % der Bevölkerung jünger als 14 Jahre ist. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei weniger als 43,82 Jahren. Das durchschnittliche Alter der Malawianer liegt bei 17.1 Jahren (Quelle: CIA 2010).  Deshalb ist der größte Arbeitsbereich von To All Nations der Aufbau von Kinderdörfern.

Ein weiteres humanitäres Hilfsprogramm von To All Nations ist die Unterstützung von Kindern mit hohem Potenzial, die keine Waisen sind, aber aus Verhältnissen kommen, die eine höhere Schulbildung nicht finanzieren können. Diesen Kindern wird die Absolvierung guter Schulen und Bildungseinrichtungen ermöglicht.

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